Institut für Philosophie/Ethik

Das Insti­tut für Philoso­phie hat in der Lehre einen klaren Schw­er­punkt im Stu­di­en­gang für das Lehramt Philosophie/Ethik. Im Studi­um ste­hen daher ethis­che Reflex­io­nen und Fach­di­dak­tik im Mit­telpunkt. Zwar ist es von zen­traler Bedeu­tung, die Geschichte der Philoso­phie grund­ständig ken­nen­zuler­nen, doch wird Philoso­phie nicht primär als ein Spe­ich­er ver­gan­genen Wis­sens, son­dern als kri­tis­ches und reflex­ives Sel­ber-Denken ver­standen.
In der Forschung liegt der Schw­er­punkt auf dem Pro­jekt ein­er inte­gra­tiv­en Kul­tur­an­thro­polo­gie: Hier geht es eben­so um eine “Archäolo­gie” konkreter kul­tureller Bedeu­tun­gen wie um sys­tem­a­tis­che Analy­sen des men­schlichen Selb­st- und Weltver­hält­niss­es. Neben der antiken und der klas­sis­chen deutschen Philoso­phie sind es vor allem Autoren der expres­sivis­tis­chen Tra­di­tion (etwa die Brüder Hum­boldt und Wil­helm Dilthey), des klas­sis­chen Prag­ma­tismus (Peirce, James, Dewey), der Kul­turgeschichte (Georg Forster) und der mod­er­nen Kul­tur­philoso­phie (Cas­sir­er, Blu­men­berg), an denen wir unser Denken ori­en­tieren. Unverzicht­bar ist auch eine Verbindung zur evo­lu­tionären Anthro­polo­gie seit Dar­win und zur aktuellen Cog­ni­tive Sci­ence. Diese Forschungss­chw­er­punk­te spiegeln sich in zahlre­ichen Pub­lika­tio­nen und
Tagung­steil­nah­men der Institutsangehörigen.

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